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    <title>Voyeurismus on Hammerschlag</title>
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    <description>Recent content in Voyeurismus on Hammerschlag</description>
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      <title>Hammerschlag</title>
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    <copyright>Simon Schultz</copyright>
    <lastBuildDate>Fri, 01 Jan 1982 00:00:00 +0000</lastBuildDate>
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      <title>Schaulust in Harun Farockis »Gefängnisbilder«</title>
      <link>https://hhammerschlag.de/de/notizen/gef%C3%A4ngnisbilder/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://hhammerschlag.de/de/notizen/gef%C3%A4ngnisbilder/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Im Film &lt;a href=&#34;https://archiv.harun-farocki-institut.org/de/werke/film/gefaengnisbilder/&#34;&gt;Gefängnisbilder&lt;/a&gt; von 2001 zeigt Harun Farocki &lt;a href=&#34;https://youtu.be/WMl10bafpWQ?si=q_dd7qClM-1APJpd&amp;amp;t=435&#34;&gt;Ausschnitte&lt;/a&gt; aus Jean Genets Film &lt;a href=&#34;https://www.openculture.com/2013/12/jean-genets-a-song-of-love.html&#34;&gt;&amp;ldquo;Un Chant d&amp;rsquo;Amour&amp;rdquo;&lt;/a&gt; (1950), bei denen ein Gefängniswärter eine voyeuristische Schaulust an der Masturbation, &amp;ldquo;dem Liebesleben&amp;rdquo;, der Gefangenen entwickelt.&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Das Gefängnis ist ein Ort der Verbote, und also der Geheimnisse und Übertretungen, zumindest der erhofften und phantasierten. &lt;br&gt;
– Harun Farocki, &amp;raquo;Gefängnisbilder&amp;laquo;, DE 2000, Min. 08:05&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;iframe src=&#34;https://archive.org/embed/gefangnisbilder?start=436&#34; width=&#34;560&#34; height=&#34;384&#34; frameborder=&#34;0&#34; webkitallowfullscreen=&#34;true&#34; mozallowfullscreen=&#34;true&#34; allowfullscreen=&#34;&#34;&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;p&gt;Der Filmemacher Farocki stellt den Ausschnitten dokumentarische Bilder aus US-amerikanischen Gefängnissen entgegen, in denen Gefangene versuchen, die durchsichtigen Gittertüren der Zellen mit ihren Matratzen abzudecken, um so etwas wie Privatsphäre herzustellen. Diese Versuche werden regelmäßig gewaltsam mit &lt;a href=&#34;https://hhammerschlag.de/de/geschichte/chemical_mace/&#34;&gt;Reizgas/Tränengas&lt;/a&gt; und physischer Gewalt beendet.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>William E. Jones »Tearoom«</title>
      <link>https://hhammerschlag.de/de/notizen/tearoom/</link>
      <pubDate>Mon, 01 Jan 0001 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://hhammerschlag.de/de/notizen/tearoom/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Titel des Filmes &lt;a href=&#34;https://www.williamejones.com/portfolio/tearoom&#34;&gt;„Tearoom”&lt;/a&gt; des Filmemachers William E. Jones spielt mit dem Begriff &lt;a href=&#34;https://www.urbandictionary.com/define.php?term=tearoom&#34;&gt;Tearoom&lt;/a&gt; - der im &lt;em&gt;slang&lt;/em&gt; einen Ort für schnellen Sex bezeichnet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 1962 drehte die Polizei der Stadt Mansfield, Ohio, ein Lehrvideo, in dem sie ihre Art der Verfolgung homosexueller Männer dokumentierte. Die Tür eines Putzraumes der öffentlichen Herrentoilette wurde mit einem Einwegspiegel ausgestattet, sodass ein Beamter mit einer 16mm-Filmkamera von dort aus unerkannt die Männer, die sich dort zum Sex trafen, überwachen und filmen konnte. Das Filmmaterial wurde anschließend vor Gericht als Beweismittel verwendet, wodurch alle angeklagten Männer als schuldig verurteilt wurden und mindestens ein Jahr im Gefängnis verbrachten. An den überlieferten Aufnahmen ist auffällig, dass einige Gesichter aus dem Filmmaterial herausgebrannt und so unkenntlich gemacht wurden. Der Künstler vermutet, dass es sich bei diesen Menschen um Polizeibeamte gehandelt haben könnte, die von ihren Kolleg:innen gedeckt wurden. Im Jahr 2008 veröffentlichte William E. Jones diesen Lehrfilm ungekürzt – als radikales Beispiel dafür, einen Film ‚as found‘ zu nutzen – und macht einerseits damit die Überwachungspraxis der Polizei in den 1960er Jahren sichtbar, zeigt andererseits aber auch die Veränderung und damit auch die Veränderbarkeit des Diskurses in den letzten 50 Jahren auf.&lt;/p&gt;</description>
    </item>
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      <title>Felix Rexhausens »Dienstlich Unterwegs« (Männerschwarm)</title>
      <link>https://hhammerschlag.de/de/notizen/dienstlich_unterwegs/</link>
      <pubDate>Fri, 01 Jan 1982 00:00:00 +0000</pubDate>
      <guid>https://hhammerschlag.de/de/notizen/dienstlich_unterwegs/</guid>
      <description>&lt;p&gt;Der Autor Felix Rexhausen veröffentlicht in seinem Sammelband &amp;ldquo;Die Märchenklappe&amp;rdquo; den Text &amp;ldquo;Dienstlich Unterwegs&amp;rdquo;, in dem er die Gedankengänge eines fiktiven Polizisten verschriftlicht, der auf der Klappe am Spielbudenplatz Homosexuelle observieren soll. Im Gegensatz zu seinem desinteressierten Kollegen scheint er eine voyeuristische Schaulust an der &amp;ldquo;Aussicht auf Pissburg&amp;rdquo; (S. 64) zu haben: &amp;ldquo;Heute ist es irre langweilig hier. Klar, immer noch besser, als bei dem Wetter draußen rumrennen oder im Peterwagen. Aber sonst fand ich&amp;rsquo;s irgendwie netter, geh immer ganz gern her.&amp;rdquo; (S. 65)&lt;/p&gt;</description>
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